Dienstag, 27. Oktober 2015

Tüll statt Plastik

Rückblick 1:




Für unsere Einkäufe nehme ich schon seit jeher Körbe oder Taschen von zu Hause mit, um Müll zu vermeiden. Beim Gemüse und Obst versuche ich auch so oft wie möglich auf die Plastikbeutel zu verzichten (und klebe die Etikette direkt auf die Frucht/das Gemüse oder nehme einen Beutel für mehrere Sorten), aber manchmal ist es einfach unumgänglich. Damit ich in Zukunft auch auf diese Plastiktüten verzichten kann, entschied ich mich,  Beutel zu nähen, welche ich immer wieder verwenden kann.
So überlegte ich mir, welches Material am besten geeignet ist und möglichst wenig wiegt. Erst dachte ich ja an Orangen- oder Mandarinennetze - die waren aber zu der Zeit (im Spätsommer) nicht verfügbar. Da kam mir in den Sinn, dass ich in meinem Stoffvorrat noch Tüll liegen habe. Daraus habe ich dann die Beutel (in zwei unterschiedlichen Grössen) mit Tunnelzug genäht. Als Zugbänder habe ich die "Aufhänge-Bänder" aus den T-Shirts verwendet.

Das Schneidebrett in Apfelform ist übrigens ein Fundstück aus dem Brockenhaus. Das Motiv, welches auf dem Brett war, hat uns nicht so gut gefallen. Wir haben es deshalb einfach weg geschliffen -  jetzt sieht das Brett wieder aus wie neu...


Nachtrag:
Wie ich eben erfahren habe, näht die liebe Paula ähnliche Beutel (ihre Mesh-Beutel) und verkauft sie auch. Also wer nicht selber nähen kann oder möchte, kann sich ja mal auf BiOeko umschauen.

Kommentare:

  1. Was für ä tolli Idee!! Danke vielmal für dä Tipp, liebi Mamas Kram. Das probier ich au us, üsere Umwelt z'lieb!!

    Liebi Grüess
    Sara

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  2. Für so was bin ich voll zu haben, nerven mich überall diese Plastiktüten. Ich wurde anfangs komisch angeguckt, aber dann wars Wurscht. Tolle Säckchen.
    Lieben Gruß,
    Petra

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  3. Wunderbare Idee! Und so passend zu meinem vor kurzem auf den Blog gestellten Brot- und Brötchenbeutel samt Erfahrungsbericht. Mit dem ich leider keine so guten Erfahrungen machen durfte...
    Da wünsche ich Dir viel Spaß beim Einkaufen und sonnige Dienstagsgrüße,
    Sabine

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  4. solche Beutel gibt es hier im Bioladen zu kaufen, sie wiegen 2Gramm. Soviel wie eine Papiertüte.
    Ich wol,te auch schon welche nähen, aber alle Möglichkeiten wären zungewichtig.
    Danke für die Idee mit dem Tüll, das werde ich auch ausprobieren.
    Herzliche Grüße
    Manuela

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  5. Eine suuuuuper Idee! Daumen nach oben!!!
    Liebe Grüße von Stine

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  6. Das ist eine klasse Idee! Mir geht es auch so, dass ich nicht alles in Tüten kaufen möchte. Bei uns im Rewe leg ich halt meine Tomaten, Äpfel, usw. alle einzeln aufs Band... Das finden die Damen an der Kasse meistens nicht so toll...

    Bei unserem Bäcker habe ich vor kurzem meinen Stoffbeutel mitgenommen. Auch der war nicht begeistert. Aus hygienischen Gründen... Sapperlott...
    Und beim Metzger nervt es mich auch ganz schön. Muss denn mein Fleisch doppelt in Plastik gesteckt werden und dann noch in eine Papiertüte?

    Ich hätte so gerne so einen Laden, in dem man alles einzeln kaufen kann und man seine Gläser, usw. selber mitbringen muss. Aber bei uns auf dem Land.... das dauert wohl wieder Jahre, bis das aus der Stadt zu uns geschwappt kommt :-)

    Schön, dass DU wieder bloggst! Ich freu mich immer, von Dir zu hören!

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    1. So einen Laden wünsche ich mir auch! ;-) Zum Glück sind unsere Geschäfte sehr tolerant mit den Beuteln. Die Dame aus dem Quartierladen hat sogar gefragt, ob ich nicht auch Brotbeutel nähen möchte ;-)

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    2. Ja, das wünsche ich mir auch.... aber auch ich wohne auf dem Lande und da rechne ich überhaupt nicht damit, dass ich es noch erleben werde, dass es sowas hier geben wird.

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  7. Oh ja, das ist eine grandiose Idee. Wird nachgemacht. Danke.

    Bei Brockenhaus habe ich auch ein paar Schmuckstücke gefunden. So schön!

    Herzliche Grüße.
    Katharina

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  8. Eine absolut geniale, umweltbewußte Idee! Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Antje

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  9. Liebe Doris

    Was habe ich mich gerade gefreut von dir zu lesen... :-))) und noch mehr dass du auch Beutel genäht hast. Ich bin ja richtig in den Wahn gekommen. Inzwischen sind über 100 Stück entstanden und mehr als die Hälfte schon verkauft. Jupi jupi, jede Menge Menschen, die auf die Pladtiksäckli verzichten!! Und für alle die hier mitlesen und nicht nähen, auf

    www.BiOeko.ch

    gibt es Mesh-Beutel und andere nachhaltige handgemachte Alltagsdinge zu erwerben. ;-)

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend und hoffe es geht dir gut? Wir waren im Frühling übrigens ganz in der Nähe von dir. Du kennst dieses traumhafte Plätzchen bei Balzers sicher?
    http://paulashaus.blogspot.ch/2015/06/ferien-teil-i.html?m=1

    Herzliche Grüsse Paula

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  10. Manchmal ist die Welt echt klein. Oder ich weiß es auch nicht anders. Erst gestern bin ich auf den Blog Wasteland Rebel gestoßen. Sie nutzt Wäschenetze zum Einkaufen von Obst und Gemüse. Ich finde die Idee total grandios und denke ich werde die Plastiktüten in Zukunft auch immer hängen lassen.

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  11. Was für eine geniale Idee! Danke für den Tipp. Hast Du auch schon Erfahrungen beim Grossverteiler? Halten die Strickcodekleber auf dem Tüll. Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Muse für alle Deine Kreationen. Griessli Cornelia

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    1. Liebe Cornelia, ich kaufe bei Coop, Migros und auch in kleien Läden ein. Bisher hatte ich nur begeisterte Feedbacks bezgl den Beuteln. Die Kleber halten auf dem Stoff recht gut, auf dem Tüll halten sie leider nicht. Ich schaue beim reinlegen in den Korb aber immer extra, dass ich sie gut aufgeklebt habe.
      Liebe Grüsse Paula

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  12. Liebe Cornelia
    Das ist wirklich der einzige kleine Nachteil: die Klebe-Etiketten halten auf dem Tüll nicht ganz so gut. Deshalb befestige ich sie zusätzlich an den Zugbändern. Erst habe ich mir überlegt, dafür ein extra Stück Stoff aufzunähen - aber die Beutel sollen ja möglichst wenig Eigengewicht haben ;-)

    Lieber kreativer Pott und liebe Alle
    Wie schön, dass schon so viele etwas der Umwelt zuliebe unternehmen!

    Herzliche Grüsse
    Doris

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  13. Guten Morgen
    Ich liebe die Beutel, habe mir vor ein paar Jahren mal welche gekauft,
    doch danach nie mehr gefunden, dass ich die selber nähen könnte,
    kam mir nicht in den Sinn, aber nun werde ich mir nächste Woche Tüll holen und nähen.
    Wegen dem Fleisch und den vielen Plastiksäcken, hilft in vielen Metzgereien eine Tupperdose.

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  14. Super Idee! mich nerven diese völlig unnützen kleinen Plastiktüten auch immer. Dir brauch ich beim Einkauf nicht und hinterher haben sie auch null Wiederverwertarkeitspotential.Ivh hsb meinem Psps gestern einen neuen Stoffbeutel (aus festem Stoff &Wachstuch) geschenkt - mein klassisches selbstgenähtes Mitbringaufmerksamkeitsgeschenk. er war sehr froh: seinen letzten Beutel hat er beim Einkaufen wohl im Einksufswagen liegen gelassen. Eir hoffen nun, dass er einen neuen Besitzer gefunden hat.

    Und dieses Jahr kriegen wohl slle Erwachsenen ihre Geschenke im Stoffbeutel ststt in Papier eingewickelt unterm Bsum ;-)


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  15. Einfach klasse, deine Idee mit den Einkaufsbeuteln. Ich werde das gleich in Angriff nehmen und auch welche nähen.
    Was mich interessieren würde, wie ist es während des Einkaufs,werden an der Kasse die Beutel akzeptiert oder wie handhabst du das, wenn du z. b. mehrere Äpfel kaufst ?
    Oder Kirschen ?
    Liebe Grüße
    Jutta

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  16. Ich habe mir Beutel aus Baumwoll-Schleiernessel genäht. Zwar sind die etwas schwerer, als Plastik- oder Papiertüte, aber selbst bei teuren Obst- und Gemüsesorten bewegen sich die Mehrkosten beim Einkauf im einstelligen Cent-Bereicht. Das ist es mir wert. Mir war wichtig, dass ich sie ab und an auch mal heiß waschen kann. Akzeptiert werden die Beutel in den Geschäften, in denen ich einkaufe, ohne Probleme

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  17. Das ist wirklich eine tolle Idee. Wenn man das so hoch rechnet, kann man mit den Tüten wirklich unheimlich viel Plastikmüll sparen. Irgendwo habe ich das aber schon mal gesehen. Da wurde aber farbiger Stoff verwendet, das war sogar ziemlich hübsch. Liebe Grüße, Kathreen von "Mach mal"

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  18. Gibt es da unterschiedliche Tüll-Stärken? Ich hatte mir mal mit Tüll ein Seifensäckchen genäht, aber wirklich lange gehalten hat es nicht :(
    Wo bekommt man "robusten" Tüll?
    Liebe Grüße
    Anita

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  19. Super Idee - danke - da hab ich auch schon nach gesucht!

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  20. Ich selber nutze diese Art von Beutel für Obst und Gemüse auch schon seit ca. einem Jahr. Immer wieder werde ich an der Kasse von den Kassiererinnen mit Begeisterung darauf angesprochen. Es ist wirklich eine tolle Sache und wenn man mit solch einer Kleinigkeit schon etwas für die Umwelt tun kann finde ich das Klasse.

    Lg dora

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  21. Super Idee. Ich kauf dann mal etwas Tüll! Diese Plastikmanie regt mich schon lange auf und nicht jedenFrucht lässt sich gut lose im Korb transportieren...
    Grüess Pascale

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  22. Echt gute Idee - ich hatte schon mal welche aus dünnem Stoff genäht, war aber nicht sehr praktikabel, da man dadurch die Früchte nicht erkennen konnte und ich so dann immer "stress" an der Kasse hatte, grummel. Aber so aus Tüll - ja das könnte gut funktionieren, das probiere ich mal aus!!
    Liebe Grüße und Danke für´s Teilen
    Anja

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  23. hallihallo...hier kommt dann wohl die einzige kritikerin *hihi* tüll an sich ist ja auch plastik...ob es deshalb sinnvoller ist? meine kollegin benutzt übrigens die plastiktüten jede woche wieder aufs neue...sie meint, dass eine tüte ca. ein halbes jahr hält...länger wird ein tüllbeutel sicher auch nicht halten...anfangs waren die kassiererinnen irritiert wegen der mehrfachen kleber, aber mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt :) grundsätzlich schaut es so aber hübscher aus...umweltfreundlicher ist es aber nicht wirklich...

    ganz liebe grüße, anja

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    1. Liebe Anja
      Ich gehe natürlich davon aus, dass man für diese Beutel Baumwolltüll verwendet und nicht irgendwelche (billig) Polyamid Arten (ausser man hat sowieso noch ein Stück davon zu Hause und kann ihn noch für solche Beutel verwenden). Zudem habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass unsere Plastiktüten nie und nimmer ein halbes Jahr halten. Ich habe sie ja (bevor ich meine Beutel genäht habe) auch mehrmals verwendet, aber nach spätestens 5x einkaufen waren sie nicht mehr zu gebrauchen. Da scheint die Qualität der Beutel bei euch ja um einiges besser zu sein.
      Herzliche Grüsse
      Doris

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    2. Es gibt Baumwolltüll? Davon habe ich noch nie gehört, gestehe ich...so viele andere wahrscheinlich auch nicht...bei uns vor ort gibt es nur die günstigen varianten...aus baumwolle finde ich das ganze natürlich sinnvoller :O) und ich werde wohl auch mal den tüten test machen *hihi* ob sie wirklich so gut sind, wie meine kollegin behauptet...

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    3. Ja, Tüll gibt es in ganz vielen unterschiedlichen Ausführungen, so z. B. auch als Mischgewebe oder sogar aus Seide.

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  24. Eine wundervolle Idee.Du hast ein Ökopreis verdient.Soetwas sollte im Supermarkt in der Obstabteilung verkauft werden, sodass alle darauf umsteigen können.
    Lieben Gruss Mandy

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  25. Die Plastiksäcke in den Läden halten sich hartnäckigst. Deine Tüllsäckchen gefallen mir ausnehmend gut. :-) lg Regula

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  26. Tolle Idee! Ich überlege auch schon seit geraumer Zeit, wie ich diese Plastiksackerl beim Obst vermeiden kann. Jetzt habe ich die Lösung - Danke!

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  27. Ein tolle idee. I think i'm gonna make those.
    Best wishes Armanda

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  28. Wie witzig! Heute mittag hab ich mir aus Tüll Obstbeutel genäht und jetzt stolpere ich via Pinterest über deinen Blog und hab mich festgelesen (so viele tolle Ideen!!) und jetzt DAS hier!! :-D
    Meine Beutel wiegen mit 3 g gerade mal 1 g mehr als die aus dem Laden und sind aus einem sehr schön gruseligen neongelben Tüll aus der Restekiste.
    So habe ich nichts kaufen müssen und mein blöder aromatenverrückter Plastiktütenjunkie-Kater läuft nicht mehr Gefahr, durch abgelutschte und angeknabberte Obstbeutel krank zu werden!
    (So, und jetzt muss ich weiter stöbern!)
    Liebe Grüße,
    Kati

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    1. Liebe Kati
      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Gruselig gelb macht doch nichts - hauptsache man kann beim Plastik sparen ;-)
      Herzliche Grüsse an dich und deinen Kater
      Doris

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